Wer hat eigentlich den Kaffee erfunden? 

Wie der Kaffee in Äthiopien entdeckt worden ist

Die ersten, die auf den Kaffee-Geschmack gekommen sind, waren der Legende nach übrigens Mönche im Südwesten Äthiopiens. Die Region namens Kafa - wie auch sonst - gilt als Ursprungsort von Arabica, der Sorte Kaffee, die weltweit am weitesten verbreitet ist. Heute gibt es dort ein Naturschutzgebiet.

 

Was Kaffee mit einem Ziegenhirten zu tun hat

In Kafa lebte der Überlieferung nach der Ziegenhirte Kaldi, der eines Tages seine Herde vermisste, als er aus einem Mittags-Nickerchen aufwachte. Er machte sich in der Umgebung auf die Suche und fand seine Tiere zu seiner Überraschung nicht im Unterholz, wo sie normalerweise friedlich grasten. Die Ziegen wirkten aufgeregt und sprangen wild umher. Was Kaldi dann bemerkte: Die Ziegen futterten rote Beeren, die an Büschen wuchsen. Neugierig kaute er selbst daran und spürte eine anregende Wirkung, als er wenig später die Ziegen zum Rückmarsch bewegen wollte.

 

Darum füllte er seine Taschen mit den Beeren, die er zuhause seiner Frau zeigte. Sie schickte Kaldi damit ins örtliche Kloster. Der Abt fand die Entdeckung nicht weiter interessant und warf die Beeren ins Feuer. Und dann passierte es: Der Raum füllte sich mit herrlichen Röstaromen, und die weckten die Neugier einiger Mönche. Sie angelten die Bohnen aus der Glut, zerdrückten sie und einer muss auf die Idee gekommen sein, mit den Früchten ein heißes Getränk zuzubereiten. Noch nie waren die Mönche während ihrer Abendgebete so aufmerksam wie an diesem Tag – so heißt es zumindest der Legende nach.

 

Die Kaffeebohne ist der Samen der Kaffeepflanze

Was die Mönche aus der Glut fischten, waren die ganzen, rot schimmernden Früchte der Kaffeepflanze. Gebrüht wird der Kaffee aber aus der Kaffeebohne, das ist der Samen der Kaffeepflanze. Ihre Früchte sind Steinfrüchte wie zum Beispiel Kirschen, in deren Mitte sich zwei Steinkerne aneinanderschmiegen. Sie sind das, was wir als Kaffeebohnen bezeichnen, und sie bestehen größtenteils aus Nährgewebe, das geringe Mengen – bis zu 2,5 Prozent - Koffein enthält.

 

Freuen wir uns gemeinsam über den aufmerksamen Hirten Kaldi und die experimentierfreudigen Mönche, ohne die es MÄDMONK Cold Brew Coffee vielleicht gar nicht geben würden. Im nächsten Blogartikel erzähle ich dir von einer weiteren Legende, wonach Kaffee gegessen wurde.